Was ist Freiformschmieden?
10.03.2026
Freischmieden
Frei Schmieden Beim Freischmieden handelt es sich um ein Bearbeitungsverfahren, bei dem durch die Anwendung von Stoßkräften oder Druck Metall zwischen dem oberen und unteren Amboss in alle Richtungen frei und ohne Einschränkungen verformt wird, um Schmiedeteile mit der gewünschten Form, Größe und den erforderlichen mechanischen Eigenschaften zu erhalten.
Die beim Freiformschmieden verwendeten Werkzeuge und Geräte sind einfach, vielseitig einsetzbar und kostengünstig. Im Vergleich zu Gießen Durch das Freiformschmieden von Rohlingen werden Defekte wie Lunker, Poren und Lunkerne beseitigt, wodurch die Rohlinge verbesserte mechanische Eigenschaften aufweisen. Schmiedeteile sind einfach geformt und flexibel einsetzbar. Daher ist das Freiformschmieden besonders wichtig für die Herstellung von Schwermaschinen und kritischen Bauteilen.
Grundlegende Prozesse des Freischmiedens
Die Freiformschmiedeverfahren werden in drei Kategorien unterteilt: Grundprozesse, Hilfsprozesse und Endbearbeitungsprozesse.
1. Grundlegende Prozesse
Diese Verfahren bewirken hauptsächlich eine gewisse plastische Verformung des Metalls, um die gewünschte Form und Größe zu erreichen, z. B. durch Stauchen, Ziehen, Stanzen, Schneiden, Biegen, Verdrehen usw.
2. Hilfsprozesse
Hierbei handelt es sich um Vorverformungsprozesse, die durchgeführt werden, um die Durchführung grundlegender Prozesse wie Einpressen und Abkanten zu erleichtern.
3. Veredelungsprozesse
Diese Bearbeitungsschritte werden bei der Endtemperatur durchgeführt, beispielsweise das Entfernen von Oberflächenunebenheiten und das Formen der Schmiedeteile. Sie dienen hauptsächlich dazu, Oberflächenfehler an Schmiedeteilen zu reduzieren.


